Fachtagung Regionalplanung

Gute Stadt-Land-Beziehungen für eine nachhaltige Entwicklung in M-V

Nach längerer Corona-bedingter Pause wird in diesem Jahr am 15.09.2022 in der HanseMesse Rostock Schmarl wieder eine Fachtagung in Präsenz stattfinden. Allerdings ist es dieses Jahr keine „Rostocker Abwassertagung“, sondern eine Fachtagung im Bereich der Raumplanung mit dem recht weit greifenden Thema: „Gute Stadt-Land-Beziehungen für eine nachhaltige Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern“.

Die Veranstaltung richtet sich vor allem an kommunale und regionale Akteure aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Verbänden in Mecklenburg-Vorpommern. Aber wir diskutieren auch konkrete wasserwirtschaftliche Themen und präsentieren Werkzeuge für ihre frühzeitige Einbeziehung in die Stadt- und Regionalplanung.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern steht vor großen Herausforderungen für die nachhaltige Entwicklung seiner Städte, Gemeinden und Regionen und die Gewährleistung gleichwertiger Lebensverhältnisse - eines fairen Ausgleichs zwischen Stadt und Land. Von zentraler Bedeutung ist dabei der Umgang mit der Ressource Land. Die gewünschte Ausweisung von attraktiven Wohn- und Gewerbestandorten, zukunftsfähige Landwirtschaft, Maßnahmen zum Natur- und Klimaschutz stehen sich hier als oft nur schwer auflösbare Nutzungskonflikte gegenüber. Aktuell befassen sich mit diesen Fragen in Mecklenburg-Vorpommern gleich drei spannende Vorhaben, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Fördermaßnahme Stadt-Land-Plus, die mit unterschiedlichem Fokus raumplanerische, strukturelle und sozio-ökonomische Lösungen entwickeln und diese in der Praxis testen. Das Tagungsprogramm, die Möglichkeit zur Anmeldung und weitere Informationen sind auf der Webseite der Tagung zu finden:

https://stadtlandplus.auf.uni-rostock.de/default.aspx

13. Rostocker Abwassertagung

Die nächste Abwassertagung ist für das Jahr 2023 geplant.

12. Rostocker Abwassertagung 2019

10.09.2019

Emissionsminderung von Punktquellen im ländlichen Raum

 


Quelle: MV1.tv     Hier geht es zum Video MV1 auf Youtube     


Das Schwerpunktthema der diesjährigen Veranstaltung war die Emissionsminderung von Punktquellen im ländlichen Raum. Denn zur Erreichung eines guten Zustands in unseren Binnen- und Küstengewässern und der Ostsee sind weiterhin Maßnahmen zur Reduzierung punktueller stofflicher Belastungen erforderlich. Neben Emissionen aus kommunalen Kläranlagen sind dabei auch andere Eintragspfade stärker in den Blick zu nehmen. Dies betrifft insbesondere Niederschlagswasser aus Siedlungsgebieten, von Verkehrsflächen, aber auch landwirtschaftlichen Betriebsflächen. Gleichzeitig rücken neue Verschmutzungsparameter und bisher nur unzureichend bewertbare Risikostoffe in den Fokus. Spätestens mit Veröffentlichung der Ergebnisse aus dem Stakeholder Dialog „Spurenstoffstrategie des Bundes“ nimmt auch die Diskussion zur „4. Reinigungsstufe“ Fahrt auf.
 
      Tagungsband

Schon aus Gründen der Kosteneffizienz sind neben wasserwirtschaftlichen Maßnahmen zunehmend quellenorientierte Reduktionsansätze erforderlich. Dies gilt insbesondere für den ländlichen Raum und das Trennsystem mit zahlreichen diffus verteilten Einleitpunkten aus unterschiedlichen Quellen. Die Entwicklung und Umsetzung effektiver Maßnahmen erfordert deshalb ein gutes Systemverständnis, schlaues Engineering, effektive Verwaltung sowie eine ehrliche Erfolgskontrolle.

Wir haben dazu ein spannendes Tagungsprogramm zusammengestellt.

Im Jubiläumsjahr der Universität war diese Tagung gleichzeitig Anlass für die Würdigung von fast 60 Jahren Umweltingenieurausbildung in Rostock. Drei Generationen von Hochschullehrern im Alter von 91, 71 und 51 Jahren gaben einen Rückblick auf das Rostocker Meliorationswesen und die Zeiten von Landeskultur und Umweltschutz sowie einen Einblick in die heutige Ausbildung von Umweltingenieuren.

Erstmalig fand die Veranstaltung auf dem Gelände der HanseMesse Rostock statt, in Verbindung mit einer parallelen Fachausstellung.

Am Folgetag führten wir für interessierte Fachleute einen Workshop zum Thema „Integriertes Niederschlagsmanagement in der Praxis“ durch, mit konkreten Ansätzen und Fallbeispielen von der Konzeption über die technischen Werkzeuge bis zur Koordination auf kommunaler Ebene.

 

Tagungsleitung:     Prof. Dr.-Ing. habil. Jens Tränckner

Die Tagung wurde durch die Professur für Wasserwirtschaft mit Unterstützung der Nordwasser GmbH veranstaltet.

 

 

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