10. Rostocker Abwassertagung 2016

08.11.2016

Wege und Werkzeuge für eine zukunftsfähige Wasserwirtschaft im Norddeutschen Tiefland

 

Das norddeutsche Tiefland hat seine besonderen wasserwirtschaftlichen Rahmenbedingungen:  dünn besiedelte Räume, kleinteilige und eng vernetzte Gewässersysteme, starke landwirtschaftliche Einflüsse. Es dominiert das Trennsystem, Abwasserdrucksysteme sind üblich. Kläranlagen erreichen selten die Größenklasse 4.

Entsprechend stellen sich auch besondere Herausforderungen. Noch immer verfehlen die Fließ- und Küstengewässer mehrheitlich den guten ökologischen Zustand bzw. das gute ökologische Potenzial. Ein Hauptproblem ist die hohe Nährstoffbelastung. Welche Konsequenzen hat dies für kommunale und bisher kaum untersuchte landwirtschaftliche Punktquellen? Und wie gehen wir mit den vielen kleinen Gewässern um, welche formal nicht berichtspflichtig sind?

Auf der anderen Seite besteht vor allem in den Mittel- und Oberzentren ein hoher Siedlungsdruck mit Nachverdichtung und teilweise offensiven Neuerschließungen. Wie lassen sich die hydraulischen und ökologischen Konsequenzen bewerten und verträglich begrenzen?

Auch bei den Abwasserdrucksystemen sind weiterführende Lösungen gefragt, z.B. bei rückläufigen Abwassermengen und starker täglicher und saisonaler Abflussspreizung.

In diesem Kontext wurden auf der 10. Rostocker Abwassertagung neue Wege und Werkzeuge für eine nachhaltige wasserwirtschaftlichen Entwicklung diskutiert und hoffentlich auch Anregungen für die weitere Arbeiten gegeben.

 

Die Tagung wurde gemeinsam veranstaltet durch die Professur für Wasserwirtschaft, den "Verein der Freunde und Förderer des Institutes für Kulturtechnik und Siedlungswasserwirtschaft" und mit Unterstützung der EURAWASSER Nord GmbH.

 

Die Beiträge sind als Tagungsband über die Adresse der Professur zu beziehen.

 

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